Magieakademie
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Lange Zeit war die Kunst der Zauberei im Imperium als Blasphemie wider Sigmar verrufen. Die Menschen mit magischen Kräften wurden als Mutanten und Häretiker beschimpft und als Ursprung allen Übels angesehen. Es herrschte der Glaube, dass Magie die reine Essenz des Chaos und somit böse und verdorben sei. Die Kirche des Sigmars schürte diesen Glauben in der Bevölkerung und bald wurden Zauberer und Hexen gejagt, verbrannt und gefoltert. Hexenjäger trugen ihren Teil dazu bei, in dem sie von Dorf zu Dorf marschierten um die Bürger von diesem Glauben zu überzeugen. Fanatiker wurden geboren, die alles daran setzen wollten, jede Art der Magie, sei es pure Scharlatanerei oder echte Magie, vom Angesicht der Welt zu tilgen.
Wohlhabende und gebildete Leute jedoch, die ebenfalls die Kunst der Zauberei studierten, trafen sich im Untergrund. Es wurden düstere Zirkel gegründet, deren Mitglieder sich nachts an dunklen Orten trafen, um Rituale und andere Gräueltaten zu vollziehen. Mit dem Großen Krieg gegen das Chaos änderten sich die Dinge jedoch. Als sich Menschen, Zwerge und Elfen zusammenschlossen um gegen die übermächtige Flut aus Dämonen und Barbaren des Nordens bestehen zu können, war es Magnus der Fromme, welcher später zum Imperator gekrönt wurde, welcher die Weisheit und Macht der Elfen sah, mit der sie sich die Winde der Magie zu Nutzen machten.
Der berühmte Hochelfenzauberer Teclis war es schließlich, welcher den Menschen die grundlegenden Zaubersprüche aus Feuer, Blitz und Donner lehrte. Die Anhänger Sigmars sahen dies mit Missgunst und Argwohn, doch durch die weise Leitung Teclis, waren die Erfolge geradezu überwältigend und bald gewannen sie, die Lehrlinge Teclis, die Mehrheit der Bevölkerung für eine neue Sichtweise. Schon bald wurden Magnus und die neuen Zauberer als Retter der Menschheit gefeiert.
Die Gründung der Magieakademien
Nach der Krönung zum Imperator bat Magnus der Fromme Teclis ihm beim Aufbau einer Einrichtung zu helfen, in welcher Zauberer kontrolliert den Umgang mit der Magie erlernen sollten. Teclis Gefährten rieten zunächst davon ab, da sie die Geheimnisse der Zauberkunst als alleiniges und rechtmäßiges Privileg der Elfen ansahen. Der weise Elf erkannte jedoch, dass das Schicksal der Welt nunmehr auf den Schultern der Menschheit des Imperiums lag. Dem mächtigsten Reich der Alten Welt. Daraufhin willigte der weise Elf ein und bildete persönlich die ersten Meister aus. Er legte zusätzlich Vorschriften fest, nach denen sie ihre Lehrlinge ausbilden sollten. In der Hauptstadt Altdorf ließ er die Magieakademien errichten, bevor er wieder nach Ulthuan verschwand.
Die Lehren Teclis befassten sich mit der Feststellung, dass alle Magie aus dem Reich des Chaos stammt und demnach mit Makel behaftet seien. Er vertrat aber auch die Meinung, dass ein geübter Anwender diese reinigen und kontrollieren kann. Von Teclis erfuhren die Menschen notwendige Informationen über die rohe Essenz der Magie. Jeder einzelne von ihnen ein Repräsentant, der einzigartigen Winde, welche aus dem Reich des Chaos aus dem Norden strömen. Das Zeichen der Magie ist aus diesem Grund zugleich das Zeichen des Chaos - ein acht zackiger Stern. Für jeden dieser Winde wurde eine Akademie gegründet, da Teclis bewusst war, dass der menschliche Geist nicht in der Lage war, alle acht Winde zu beherrschen. Mit Mühe und Fleiß jedoch, sollte es ihnen möglich sein, eine dieser Arten zu meistern.
Folglich gibt es acht Magieakademien, von denen jede das Hauptquartier eines Magieordens bildet. Jede hat ihren eigenen Meister, und obwohl sie kaum verschiedenartiger sein könnten, sind sie letztendlich nur unterschiedliche Aspekte der großen und mächtigen Quelle der Magie - des Chaos selbst.
Die Acht Magieorden
Es gibt acht Magieakademien, die je einen Orden aus Zauberern des Imperiums beherbergen:
