Kate Flack

Aus WARWiki

"Wer biste?"

Mein Name ist Kate Flack, und ich bin die stellvertretende Inhaltliche Direktorin. Das hört sich hochgestochen an, bedeutet aber eigentlich nur, dass ich zur Spaßpolizei gehöre. Zu meinem Job gehört es sicherzustellen, dass dieses Warhammer-Spiel Spaß macht. Damit meine ich, es muss voller Matsch, Tumult und mörderischem Humor sein. Ich bin außerdem für das geistige Eigentum verantwortlich – ich informiere die Mitarbeiter über Hintergründe und schule die Teams bezüglich des Schreibstils usw. Wir versuchen immer, Anspielungen auf andere Warhammer-Spiele einzubauen, damit die Spieler, die mit der Welt vertraut sind, noch ein bisschen mehr Spaß an W.A.R. haben.

"Wie is´ dein Job so?"

Mir werden jeden Tag alle möglichen eigenartigen und komischen Fragen gestellt. Dabei kann es darum gehen, was für einen Hut man in Altdorf während der Schweinewoche trägt (natürlich einen schweinförmigen Hut), welche Schriftarten am warhammerigsten sind (Caslon Antique) oder was die wahre Bedeutung von „Chuff“ ist (viel zu kompliziert, um es hier zu erklären; dazu gibt es Diagramme). Bei meinem Job muss ich viel recherchieren – von vorhandenen Warhammer-Büchern und –Spielen über uralte, fast vergessene Wörter zu skurrilen Vorfällen in der Geschichte, die zu haarsträubend sind, als dass man sie ignorieren könnte. (Schon mal von den Hartlepool-Affen gehört?) Mit diesem seltsamen Gebräu füttere ich dann die Gedanken der Autoren und Designer. In deren kreativen Köpfen schwappt es dann umher und ergießt sich schließlich in der Form von Quests, Begegnungen, Designs für öffentliche Quests und all den anderen Teilen, die das Spiel ausmachen. Und wenn sie sich dann bis tief in die Nacht die Finger wund getippt haben, komme ich mit meinem großen roten Stift und bringe sie zum Weinen. Naja, das würde ich zumindest, wenn sie nicht so verdammt gut wären. Im Wesentlichen achte ich darauf, dass ihr nur das Beste vom Besten zu lesen bekommt. Ich verbringe auch viel Zeit in der Beta, um das Spiel aus eurer Sicht zu erleben und der Sache sozusagen den letzten Schliff zu geben – auch bekannt als das gefürchtete „Wäre es nicht cool wenn…“. Das sind dann eigentlich die kleinen Momente im Spiel, bei denen ihr lachen oder lächeln müsst oder euch vor Ekel schüttelt. Ich achte auf Konsistenz, Qualität und jedes kleinste Detail. Hoffentlich könnt ihr das sehen, sobald ihr euch eingeloggt habt.

"Wo kommste her?"

Ich bin aus England zu EA Mythic gekommen. Ich habe die letzten Jahre als Spiele-Designer, Entwickler und zuletzt Produktmanager für „Black Industries“ von Games Workshop gearbeitet. Wenn ihr eines der unzähligen Bücher der zweiten Edition des Warhammer Fantasy Rollenspiels habt, besitzt ihr bereits etwas, an dem ich gearbeitet habe. Wenn ihr vorhabt, das Warhammer 40.000 Rollenspiel zu kaufen, wenn es erscheint, könnt ihr auch da meine Arbeit erleben.
Ich kann gar nicht mehr sagen, wie lange ich mich vor Workshop schon mit Spielen beschäftigt habe. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als Online-Spiele nur aus reinem Text bestanden. Ich habe zahlreiche Inhalte für MUDs geschrieben, entworfen und codiert und mich in einigen anderen Gebieten versucht, wie z.B. Romanautor und DJ.
Da wir gerade darüber reden, wo ich herkomme, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um alle aus Norwich in England zu grüßen – inklusive Mum, Ed, Matt und Jen. Es ist eine schöne Stadt!

"Also wie biste zu Warhamma gekomm’n?"

Daran ist mein Bruder, Ed, schuld. Er hat nicht nur unzählige Abenteuerbücher von „Fighting Fantasy“ und eine Ausgabe von „Space Hulk“ nach Hause gebracht, er hatte auch die bahnbrechenden Bücher von „Reiche des Chaos“. Wenn ihr sie noch nicht gelesen habt, holt sie euch irgendwie. Sie sind voller verrückter Dämonen, Chaosschwerter, dunkler Götter und grauenhafter Mutationen. Eines Tages brachte uns unser Vater zu einen Gaming-Geschäft in London, „The Orc’s Nest“. Ed hat dort ein paar Figuren gekauft. Kurz darauf, nachdem ich ihn genug genervt hatte, ließ er mich eine seiner Goblin-Figuren anmalen. Danach hing ich am Haken.
Ich stehe momentan ohne Armee da – meine Tiermenschen, Gorr-dunns Ziegenjungen, sind noch in England. Momentan stelle ich ein paar Schwestern des Sigmar auf, damit ich etwas zum Anmalen habe, bis ich die perfekte Armee finde, um meine Kollegen endgültig zu vernichten.
Die „Reiche des Chaos“-Bücher habe ich noch immer. Tatsächlich stehen sie genau neben meinem Schreibtisch. Es wird ziemlich oft Bezug darauf genommen, also waren sie die Investition an Taschengeld wohl wert.

"Un’ warum soll diesez W.A.R. gut sein?"

Wenn ihr Warhammer mögt, ist diese Frage leicht zu beantworten. Ihr könnt in der Alten Welt rennen und kämpfen. Das Ganze findet nicht mehr nur in eurem Kopf statt, über ein Buch, ein Rollenspiel oder ein Tabletop-Spiel. Ihr schaltet den Computer ein, meldet euch an und seid dabei. Ihr müsst keine Mitspieler suchen, die zu euch nach Hause kommen, denn genau das wird immer schwerer, wenn man älter wird und Dinge wie Arbeit und Familie eine Rolle spielen.
Ich würde sagen, das ist einer der Hauptgründe dafür, dass ich mich so freue, an diesem Spiel zu arbeiten. Es bringt die Warhammer-Welt in ein neues Format und verbindet hoffentlich viele Spieler von früher wieder mit der Welt, die sie lieben.
Es gibt einige großartige Aspekte in W.A.R., wie öffentliche Quests und den Wälzer des Wissens zum Beispiel. Das sind fantastische Ideen, und es macht riesigen Spaß, sie mit jeder neuen Idee voranzutreiben. Es erinnert mich an meine Arbeit am Warhammer Fantasy Rollenspiel. Dort haben wir die Regeln der ersten Edition für die zweite Edition weiterentwickelt. Genauso nehmen wir bei W.A.R. einige der „gewöhnlichen“ MMO-Ideen und bringen sie auf die nächste Stufe. Ich freue mich schon sehr auf den Start des Spiels, wenn ich sehen kann, wie diese neuen Designs die Spieler, den Spielstil und andere Designer da draußen beeinflussen.

"Wie macht man sich am best’n für W.A.R. bereit?"

Ich würde die folgenden sieben Wege empfehlen, sich auf W.A.R. vorzubereiten:
1. Nehmt an der Beta teil. (Ja, ich weiß. Das ist leichter gesagt als getan.)
2. Schaut euch den Film „Jabberwocky“ an. Er ist sehr Warhammer-mäßig.
3. Spielt die zweite Edition des Warhammer Fantasy Rollenspiels (schamlose Schleichwerbung).
4. Hört euch den Soundtrack von „Conan, der Barbar“ an.
5. Lest „Die Abenteuer von Gotrek und Felix“.
6. Malt einen Imperiums-Speerträger an. Schlagt ihn dann kurz und klein und schreit dabei „Noob! Es lebe da Zerstörung!“. Ihr könnt natürlich auch einen Ork nehmen, wenn euch das lieber ist.
7. Esst Kuchen. Trinkt Bier.

Quelle

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