Kai Schober
Aus WARWiki
Wie heißt du und welchen Titel führst du?
- Mein Name ist Kai Schober, auch bekannt als Sterntaler. Ich bin Community-Manager für WAR für den deutschsprachigen Raum.
Welche Aufgaben hast du bei GOA?
- Kurz gesagt kümmere ich mich um alle Belange im Zusammenhang mit der deutschsprachigen Community von WAR. Ich bin der Mittler zwischen den Spielern/Fans, dem Spiel, den Entwicklern und GOA. Meine Aufgabe ist es, alle Seiten informiert zu halten, die Stimmungen, Meinungen und Eindrücke einzufangen oder noch besser schon vorherzusagen und dafür zu sorgen, dass alle - natürlich in einem gewissen Rahmen - das bekommen, was sie sich wünschen. In der täglichen Arbeit umfasst das eine Vielzahl von Dingen. Da zählen unter anderem: die Foren - ich verfolge eine Vielzahl von Foren, nicht alle deutschsprachig und nicht alle davon zu WAR; die E-Mails und Feedback-Formulare; die Inhalte auf unserer Webseite nicht nur aktuell halten, sondern auch selbst entwickeln; jede Menge Berichte, die es zu den verschiedensten Themen zu schreiben oder zu lesen gilt; Übersetzungsarbeiten; Präsentationen des Spiels auf Messen und anderen Events oder auch eine besondere Art des schnellen Testen/Spielens, um mit der rapiden Entwicklung des Spiels mithalten zu können. Solange wir uns in der Betatest-Phase befinden, nimmt das interne Betaforum nahezu 24/7 einen Großteil meiner Zeit in Anspruch. Es ist ein Haufen von Chaoten und sie kosten mich jede Menge Nerven, aber ohne euch würde nicht nur das Feedback, sondern auch der Spaß fehlen. :) *wink*
Wie sieht dein beruflicher Werdegang aus?
- Für unseren Job wird es keinen typischen Werdegang geben und auch meiner ist sicherlich ein Einzelfall. Nach Abitur und Wehrdienst habe ich Chemie studiert bis hin zur Promotion. Noch während des Studiums habe ich angefangen, in einer großen Freizeit- und Wellnessanlage zu arbeiten, und war dort letztendlich in der Geschäftsleitung, wo durch ich feststellte, dass ich auf die Abwechslung durch den Kontakt mit immer neuen Menschen, noch dazu in deren Freizeit, nicht verzichten möchte. Als ich dann von einem Bekannten hörte, dass GOA in Paris nach Mitarbeitern für Dark Age of Camelot sucht - ein Spiel, das ich damals schon begeistert spielte -, habe ich meine Zelte in Deutschland abgebrochen und bin so in diese Branche gerutscht.
Wie bist du auf MMORPGs gestoßen? Seit wann spielst du?
- Ich habe vor DAoC schon ein wenig Ultima Online gespielt und auch bei anderen MMOs einmal reingeschaut. Allzu hohe Telefonrechnungen haben Das Online-Spielen damals aber ziemlich eingeschränkt und so wurde ich eigentlich erst mit Dark Age richtig in die Welt der MMORPGs gesogen. Seitdem habe ich die meisten größeren Titel da draußen zumindest einmal angespielt und verfolge die gesamte Entwicklung auch privat mit großem Interesse.
Was hoffst du in WAR zu finden oder wieder zu finden?
- Eine tolle Spielergemeinschaft, wo das Wort gemeinsam wirklich wieder eine Bedeutung hat, wo man sich nicht in festen Gruppen und Gilden abschanzt, sondern wo ein Reich zusammen an einem Strang zieht und man das Multiplayer nicht nur daran erkennt, dass noch andere Spieler parallel eingeloggt sind, das ist ein wesentlicher Wunsch von mir. Ich denke, dass WAR sich dahingehend auf genau dem richtigen Weg befindet. Beispielsweise funktioniert das Konzept der Öffentlichen Quests bereits im Betatest sehr gut. Wer sich beteiligen möchte, findet hier immer eine Gruppe, die - nachdem der erste Schritt getan ist - meist auch darüber hinaus zusammenbleibt. So lernt man ständig neue Leute kennen. Dass man zusammenarbeiten muss, um seine Seite zum Erfolg zu führen, und dass man zum Beispiel mit den Kämpfen um die Festungen und Hauptstädte für sein Reich Stolz empfinden soll und kann, zählt ebenfalls dazu.
- Ich bin ein großer Fan des Warhammer-Universums und der Gedanke, zum Beispiel einem Grauen Propheten mit all seiner zerstörerischen Magie entgegenzutreten, lässt mein Herz heftig-doll schlagen, ja-ja. Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Der Explorer in mir freut sich darauf, auch abseits der ausgetretenen Questwege herumzustreifen und einfach einmal alles anzuklicken, anzusprechen oder zu töten - ein Wunsch, den mir der Wälzer des Wissens umfassend erfüllt.
Was spielst du außerhalb der Arbeit?
- Was ich auf der Arbeit tun kann, lässt sich nicht wirklich als Spielen bezeichnen. Von daher nutze ich meinen Feierabend, um zusammen mit den anderen Betatestern über den Server zu toben. Ich habe weiterhin meinen privaten DAoC-Account, auch wenn sich dafür leider nie richtig Zeit findet. An Offline-Spielen finden sich auf meinen Computer im Moment "The Witcher", "Dawn of War - Soulstorm" und "Company of Heroes".
- In der Welt abseits des Computers spiele ich zwei Warhammer-Fantasie-Tabletoparmeen: Eine Skavenhorde mit Schwerpunkt Züchterclan und eine dämonische Legion von Slaanesh und Nurgle. Ich kann etwa 4.500 Punkte bemalter Skaven und knapp 4.000 Punkte bemalter Dämonen aufstellen.
Welche Bücher liest du und welche kannst du empfehlen? Wie sieht es mit Filmen aus?
- Letzte Woche habe ich "Das Schicksal der Zwerge" von Markus Heitz in Rekordzeit durchgelesen - es ist viel besser als der dritte Band. Da es im Moment irgendwie zu viele Buchreihen gibt, warte ich noch auf "Königssturz" von David Gemmell und natürlich auf die Fortsetzung des "Lieds von Feuer und Eis".
- Jetzt gleich werde ich noch ein wenig im neu erschienenen "Reiche des Glaubens" schmökern. Überhaupt: Wenn ihr auf der Suche nach guten Warhammer-Romanen seid, holt euch die Reihe über Malus Darkblade. Gerade alle, die ein Faible für die etwas "anderen" Dunkelelfen haben, werden Spaß an den Romanen haben und danach auch wissen, wem genau sie dann in WAR gerade gegenüberstehen.
An Filmen fällt mir spontan kein guter aktueller ein. Zuletzt im Kino gesehen habe ich "Jumper" - wenn es doch nur so einfach wäre. Schon etwas älter - aber für mich eine Premiere, da ich ihn im Kino irgendwie verpasst habe - war "Bobby" von Emilio Estevez, den ich vor kurzem auf DVD sah. Ein tolle Besetzung und sehr eindruckvoll.
Wie würden dich andere, die dich auf der Arbeit oder privat kennen, charakterisieren?
- Diese Frage sollten wohl besser andere beantworten. Ich vermute, das Beschreibungen wie ruhig, dickköpfig, Morgenmuffel, wissbegierig, guter Zuhörer oder Steinbock halt fallen würden.
Und wie würdest du dich selbst mit einem einzigen Wort beschreiben?
- Nachdenklich.
Möchtest du noch etwas hinzufügen?
- 42.