Grom, der Fettsack vom Nebelberg

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Grom war der wohl größte und fetteste Goblin aller Zeiten. Es heißt, er hätte einmal bei einem Esswettbewerb ein große Menge rohen Trollfleisches verzehrt. Seitdem litt er unter furchtbaren Schmerzen und Blähungen, bei denen so große Gasmengen entstanden, dass akute Explosionsgefahr bestand. Andererseits brachte der Verzehr auch einen großen Vorteil mit sich. Grom konnte wie ein Troll selbst schwerste Verletzungen in kürzester Zeit regenerieren. Grom trug eine gewaltige magische Kriegsaxt, genannt Elfenbeißer. Er fuhr stets auf einem von Wöfen gezogenene Streitwagen in die Schlacht und wurde von seinem treuen Begleiter Niblit begleitet, der Groms Waaagh!banner trug.

Nachdem Grom im Jahr 2400 imperialer Zeitrechnung das Wettessen gewonnen hatte, unterwarf er mit seinem Stamm, den Schartenaxtgolblins vom Tollwutpass, die benachbarten Goblinstämme. Andere Stämme schlossen sich Grom freiwillig an. Und so führte er 10 Jahre später einen gewaltigen Waaagh! über den Nachtfeuerpass nach Norden zur Zwergenfestung Karak Varn. Hier stieß die Goblinhorde auf eine Zwergenarmee. Nach langwierigen und für beide Seiten verlustreichen Kämpfen zogen sich die Zwerge in ihre Festungen zurück und harrten der Dinge. Grom führte seinen Waaagh! weiter nach Norden und verwüstete große Gebiete des Weltrandgebirges. Immer mehr Goblinstämme schlossen sich Grom an, so auch die Nachtgoblins vom Grünberg und die Waldgoblins des Knollenpilzstammes. In den folgenden Jahren zog die riesige Goblinarmee kreuz und quer durchs Imperium. Sogar Nuln, eine der größten und schönsten Städte der Menschen, wurde erobert, geplündert und niedergebrannt.

Als Grom die Lust an der Plünderung des Imperiums verlor, befahl er seinen Truppen nach Norden zur Küste zu ziehen. Dort ließ er ganze Wälder abholzen und riesige Schiffe bauen. Nach wenigen Wochen war eine gewalige Flotte aus schwimmenden Festungen gebaut worden, die auch bald auslief. Da Goblins allerdings keinerlei Ahnung von Navigation hatten, hielt sich die Flotte zunächst nur in Küstennähe auf. Grom ließ die Schiffe in Richtung Marienburg steuern, wo eine Flotte aus Kriegsschiffen des Imperiums wartete. Die folgende Seeschlacht endete zugunsten der Goblins, und Marienburg lag völlig schutzlos da.

Doch das Wetter wendete sich und Groms Schiffe wurden aufs offene Meer getrieben. Sie verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Erst Jahre später erfuhren die Menschen, dass Groms Waaagh! sein Ende vor den Toren von Tor Yvresse auf Ulthuan fand.

Quelle

  • Warhammer Armeebücher Orks & Goblins Ausgabe 1994 & 2006
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