Ellyrion
Aus WARWiki
Die weiten, welligen Ebenen und das milde Klima Ellyrions machen dieses Innere Königreich zum perfekten Zuchtgebiet für die besten Elfenrosse in ganz Ulthuan. Große Herden dieser erstaunlich schnellen und anmutigen Kreaturen durchstreifen das Wiesenland das ganze Jahr über und sind unter den Adligen am Hofe des Phönixkönigs wegen ihrer herausragenden Eigenschaften und ihrer majestätischen Schönheit begehrt.
Die Hochelfen Ellyrions sind unübertroffene Reiter, die seit den Zeiten Caledors des Ersten darum kämpfen, ihre schöne Insel gegen die verbitterten Dunkelelfen zu verteidigen. Diese leichte Kavallerie, deren Rosse schnell sind wie der Wind, patrouilliert über die weiten, goldenen Ebenen ihrer Heimat, stets angriffsbereit für den Fall, dass die heimtückischen Armeen des Malekith zurückkehren.
Die besten Krieger dieses riesigen Steppenlandes sind die Grenzreiter. Sie reiten in alle Ecken Ulthuans, um als Boten oder Kundschafter zu dienen oder tödliche Hinterhalte zu legen. Die Ellyrianischen Grenzreiter sind ein schneller und tödlicher Kampfverband und der Hexenkönig hat nicht vor, ihnen freien Lauf zu lassen, was seine sorgfältig ausgeklügelten Schlachtpläne durchkreuzen würde. Malekith will Ellyrion hart treffen und das muss er sogar, wenn sein Plan, den Phönixthron zu erobern, von Erfolg gekrönt sein soll.
Uralte Menhire ragen aus dem Grasland Ellyrions heraus, wie sie auch in anderen Teilen Ulthuans zu finden sind. Der stählerne Blick des Fürsten Uthorin ist fest auf diese mächtigen Konstrukte gerichtet, an denen der Mahlstrom verankert ist, denn sie stehen im Mittelpunkt des von den Dunkelelfen ausgeheckten Plans, das magische Gleichgewicht Ulthuans zu zerstören und den Hochelfen ihren größten Vorteil zu nehmen.
Die Menhire sind nicht das einzige Ziel der Dunkelelfen in Ellyrion. Die hartherzigen Invasoren haben die Hauptstadt der Provinz, Tor Elyr, umzingelt und ihre Bewohner von Verstärkung und Nachschub abgeschnitten. Mit Batterien von Repetier-Speerschleudern, furchterregenden Kriegsbestien und mächtiger Schwarzer Magie haben die dunklen Legionen des Malekith einen Belagerungsring um die weißen Marmormauern von Tor Elyr gezogen. Wenn diese Bastion der Hochelfen fällt, verlieren die Beschützer Ulthuans ihre wertvollste Hochburg in der Region.
Obwohl die Invasoren bei ihren ersten Einbrüchen in Ellyrion einige Erfolge erzielen konnten, behindern nun Ränke und Intrigen ihr Vordringen. Die Rivalität zwischen den mächtigen Adelshäusern von Fürst Uthorin und Herrin Arkaneth hat viel Aufmerksamkeit vom Kampf gegen die Hochelfen abgelenkt und beide Oberhäupter wissen, dass ihr Konflikt bald beendet werden muss. Natürlich wird es keine friedliche Lösung geben. Was einst eine Rivalität war, ist inzwischen zu einem regelrechten Krieg zwischen den beiden Häusern ausgeartet.
Die Intrigen des Fürsten Uthorin wurden dadurch gefördert, dass just zum richtigen Zeitpunkt die wilden Grünhäute eintrafen. Die Orks und Goblins, die sich ohnehin keine Gelegenheit zu Krieg und Plünderung entgehen lassen, sind gekommen, um Ellyrion zu verwüsten und nichts als eine Einöde zurückzulassen. Diese neue Bedrohung wird die Hochelfen beschäftigen, während die Oberhäupter des Hauses Uthorin sich darauf vorbereiten, ihren verhassten Rivalen einen letzten, tödlichen Schlag zu versetzen.
Jetzt, da die Armeen des Malekith in die Inneren Königreiche vorgedrungen sind, hat der Kampf um Ulthuan eine für die Hochelfen gefährliche Wendung genommen. Länder, die lang dem Zugriff des Feindes entzogen waren, liegen nun in Reichweite der dunklen Schar von Naggaroth. Die grausamen Legionen des Hexenkönigs werden mit Vergnügen alles entweihen, was ihren verhassten Verwandten heilig ist. Mehr denn je werden nun der Mut und das Geschick der Ellyrianischen Grenzreiter benötigt, um der dunklen Flut Herr zu werden, die sich über das mythische Heimatland der Elfen ergießt.