Dungeon-Sperrzeit
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Die instanzierten Dungeons in Warhammer Online sind mit sog. Sperrzeiten versehen, welche bewirken das jeder Charakter sie nur einmal in einem bestimmten Zeitintervall durchlaufen kann.
Mechanismus
Beim ersten Boss-Kill in einer Instanz bekommen alle Charaktere der Gruppe eine gemeinsame ID zugewiesen. Der Timer beginnt ab dem ersten Boss-Kill der Insanz zu zählen und endet nach je nach Instanz nach einer bestimmten Abzahl Tagen. Debei ist es egal ob die Gruppe die Instanz zügig durchspielt oder mehrere Tage braucht. Fortan können sie nur noch in dieser Konstellation die Instanz betreten. Es ist somit nicht mehr möglich, sich ein einzelner Charakter dieser Gruppe einer anderen Gruppe anschließt. Auch ist es der Gruppe nicht möglich, einen Char dessen Spieler aus der Gruppe ausscheiden muss (RL Verpflichtungen / PC Probleme) mit einem Charakter ohne ID zu ersetzen (was in WoW möglich ist). Nach Ablauf des Sperrzeit werden die IDs gelöscht, und alle Charactere können die Instanz mit der gleichen oder einer anderen Gruppe von neuem Beginnen.
(Der Begriff ID wird in WAR selbst nicht verwendet. Er stammt aus dem WoW-Jargon, hat sich aber auch im WAR-Jargon fest eingebürgert.)
Probleme
Dies kann insbesondere zum Problem werden, wenn ein Spieler unmittelbar vor einem Boss-Kill einen Client-Crash erleidet, und somit keine ID bekommt. Zwar kann in diesem Fall die Gruppe versuchen zu fünft oder zu viert wieter zu spielen, was praktisch aber sehr schwierig sein dürfte. Nach Ablauf des Timers wird die Instanz automatisch vollständig zurück gesetzt. Sollte also zu diesem Zeitpunkt noch ein Boss übrig sein, muss die ganze Instanz von Beginn an durchgespielt werden. Sollte ein Spieler der Gruppe erst später beitreten können ist es einer Gruppe nicht möglich schon einmal mit der Instanz zu beginnen und evtl. schonmal einen Boss zu legen, auch wenn dies spieltechnisch ohne den Nachzügler zu schaffen wäre. Sollte sich abzeichnen, dass ein Spieler der Gruppe nicht bis zum Ende verfügbar sein wird, sollte die Gruppe überlegen, evtl. den betroffen Spieler im Vorfeld auszutauschen.