Chaos, Kapitel 4

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Bewährungsprobe

Authun Skandsen betrachtete die versammelte Gruppe von Kriegern, die vor ihm stand. Ihre Augen waren erwartungsvoll geweitet und ihre Hände zitterten voller Vorfreude. Ihr Eifer, endlich die Menschen des Imperiums erschlagen zu können, war beinah greifbar. Authun lächelte und nickte anerkennend. Es war noch gar nicht lange her, dass er selbst ein Anwärter gewesen war, der darauf hoffte, in die Reihen von Tchar'zaneks Elitekriegern aufgenommen zu werden, die Rabenschar. Jetzt war es seine Aufgabe, die Befähigung der anderen zu beurteilen. „Seht ihr das Dorf da im Süden? Das ist Vistermark. Dort werdet ihr auf eure Befähigung geprüft. Und jetzt merkt euch meine Worte - wer meinen Befehlen gehorcht und weder Furcht noch Gnade zeigt, könnte als würdig erachtet werden, sich den ehrbaren Reihen der Rabenschar anzuschließen. Wer jedoch versagt, wird die Schande seines Versagens für den Rest seines Lebens mit sich herumtragen!" Die Kompanie junger Krieger nickte zum Einverständnis. „Ihr greift bei Nacht an und erschlagt die Verteidiger des Dorfes, ohne dass in der Stadt Alarm ausgelöst wird", sagte Authun. „Niemand darf von unserer Ankunft erfahren." „Wir werden sie lautlos töten", sagte der Zeloten-Gefolgsmann, „genau wie damals in Neu-Emskrank." Authun rannte in die Menge, ergriff den vorlauten Lakaien bei der Kehle und schleuderte ihn mit solcher Wucht auf den Boden, dass dem jungen Zeloten die Luft wegblieb. „Ich war noch nicht fertig. Du musst lernen, wo dein Platz ist", sagte Authun eisig. Gelächter brach unter den Chaos-Kämpfern aus. Zornig sprang der Zelot auf die Füße und zog seine Klinge, um diese Beleidigung zu rächen. Authun beobachtete den darauffolgenden Nahkampf mit Interesse. Der Zelot erschlug den Krieger, der am lautesten gelacht hatte, bevor er von einem Wirbel aus Speerstichen und Schwerthieben niedergestreckt wurde. Die überlebenden Kontrahenten sonnten sich im Ruhm dieses Opfers, während ihnen Authun den Rest des Plans erläuterte.

Der heilige Boden

  • Wölfe des Ulric
  • Heulwolf-Geistlicher
  • Son Ralgeir

Der Schrein des Ulric nahe der Grenze von Nordland ist ein Brennpunkt mysteriöser Vorkommnisse. Einige Hügelbewohner sagen, dass der Schrein von einem riesigen, furchterregenden Wolf mit blutroten Augen bewacht wird. Andere wiederum behaupten, dass der Schrein ein ganzes Rudel von Wölfen angelockt habe, das bei Vollmond heulen und die Umgebung in Angst und Schrecken versetzen würde.

Die Felder des Leids

  • Zerstörte Waffenwagen
  • Nordland-Feldwebel
  • Herr Falkirk

In den Randgebieten von Salzenmünd ist das Land hart und gnadenlos und schon der Ausfall einer einzigen Ernte löst in diesem ländlichen Winkel von Nordland eine Hungersnot aus. Die hart arbeitenden Männer und Frauen, die diese Felder bestellen, scheren sich nicht um die Konflikte zwischen Imperium und Chaos. Aber falls jemals eine Armee versuchen sollte, sie von ihren Feldern und ihrem einzigen Besitz zu vertreiben, dann würden diese einfachen Bauern sie mit allem bekämpfen, was sie in die Finger bekämen.

Salzenmünd

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Die Soldaten von Nordland haben improvisiert und eine einfache, aber effektive Verteidigung gegen das belagernde Chaos-Kriegsheer bei Salzemünd aufgebaut. Solange der Technicus Hermann Meinvogt die Kanonen auf die lockeren Formationen der angreifenden Krieger abfeuern kann, hat das Heer von Tchar'zanek kaum eine Chance, die große Hauptstadt des Nordens zu erobern.

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