Aenarion

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Die Alten hatten die Welt verlassen, die Polartore waren in sich zusammen gefallen und Legionen von Dämonen versuchten die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen. Auf Ulthuan herrschte bis dahin ein langer Friede, der sich durch die Alleinherrschaft der Immerkönigin auszeichnete. Die Anhänger des Chaos hatten leichtes Spiel mit den im Kampf ungeübten Elfen und drängten sie in Wälder, Höhlen oder Gebirge zurück.

Die Hochelfen beteten die Götter an ihnen einen Befreier zu schicken. Ihre Antwort war Aenarion. Seine Vergangenheit ist unbekannt, doch ging auch er auf die Götter zu und flehte Asuryan um Hilfe an. Der große Tempel wurde bereits vom Chaos belagert, als sich Aenarion nach anderen Versuchen selbst dem großen Gott opfern wollte indem er durch das heilige Feuer schritt. Das Feuer verbrannte seinen Körper, doch trat er wieder aus dem Feuer heraus. Genesen und mit der Kraft Asuryans selbst. Sofort trat er mit den dort verbliebenen Elfen dem Chaos entgegen und tötete mit nur einem Speerwurf den Anführer der Horden, seinen Standartenträger und einen Minotauren. Dies war der erste Sieg der Elfen. Nach diesem Tag verbündete er sich mit dem Reich Caledor und ihrem berühmten Anführer Caledor Drachenbändiger. Dieser erkannte die Göttlichkeit in Aenarion und ordnete sich ihm unter. Es wurden die Schmieden des Vaul angeheizt und die Ausrüstungen für ganze Armeen geschmiedet. Mit Hilfe der Drachen, den Zauberkünsten, den vielen durch Aenarion ermutigten Elfen und er selbst, als Verkörperung Asuryans fochten sie viele Schlachten und zwangen das Chaos sich zurückzuziehen.

Es folgte ein kurzer und unsicherer Frieden. Aenarion nahm die Immerkönigin Astarielle als Gemahlin und sie bekamen 2 Kinder, Morelion und Yvraine. Dann kam das Chaos zurück nach Ulthuan und nach vielen Jahren gewann es die Oberhand und die Elfen mussten sich der überwältigender Masse der Chaosanhänger beugen. Caledor ersann zu dieser Zeit seinen Plan den großen Mahlstrom zu erschaffen und dem Chaos dadurch ihre Macht zu entziehen. Der Phönixkönig stellt sich jedoch dagegen und auch die Nachricht vom Tod seiner Frau und dem Verschwinden seiner Kinder ließen Aenarion verzweifeln.

In seinem Zorn und Hass auf das Chaos zog er schließlich das Schwert des Khaine auf der Insel des Unheils um das Chaos zurückzuschlagen trotz aller Warnungen von Göttern und Elfen. Mit der Macht des Schwertes verfluchte er seine Blutlinie und sich selbst. Die Kraft Asuryans strömte durch ihn und er trug die tödlichste Waffe der Welt, so ausgestattet war es ein Leichtes für ihn wieder einmal das Chaos zurückzudrängen. Doch seine Seele wurde befleckt, der Hass grub sich tiefer in sein Herz und die Blutlust erfasste ihn. Er nahm sich eine neue Frau, Morathi und auch mit ihr hatte er ein Kind - Malekith, der spätere Hexenkönig der Dunkelelfen.

Quelle

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